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4 Benutzer haben dieses Thema gelesen: Conny (12. February 2010 23:18), Gaby (29. June 2008 20:08), Maxforce (24. August 2010 22:12), Rena (29. June 2008 19:34)

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Alt 14. May 2008, 08:21   #1
Gaby
Administrator
 
Benutzerbild von Gaby
 
Registrierungsdatum: 27. September 2007
Beiträge: 2.435
Standard Die Eichen-Prozessionsspinner

Diese Raupen entwickeln sich hier in NRW zur Plage.

Vorsicht beim Ausflug ins Grüne: Gefahren in Wald und Flur erkennen und vermeiden
Ein Ausflug ins Grüne entspannt und gibt neue Kraft. Doch ist bei Aktivitäten im Freien Vorsicht geboten: Denn durch die wärmeren Temperaturen in unseren Breitengraden haben sich neue Arten ausbreiten können, wie z. B.
Prozessionsspinner, deren Raupen gefährliche Brennhaare besitzen,
Riesenbärenklau, dessen Pflanzensaft in Verbindung mit Sonnenlicht schwere Ausschläge hervorruft,
Beifußblättrige Ambrosie, die beim Menschen neben Kontaktekzemen schwere Allergien auslösen kann.
Daneben gibt es die bekannten einheimischen Gefahren, wie Zecken, stechende Insekten, den Fuchsbandwurm und die in manchen Gebieten verbreitete Tollwut.
Risiken erkennen und vermeiden
Doch wenn Sie ein paar Vorbeugemaßnahmen beachten, können Sie mögliche Gesundheitsprobleme für sich und Ihre Familie vermeiden und den Aufenthalt im Freien unbeschwert genießen.
4-teilige Serie beginnt
Mit dieser Woche beginnt eine 4-teilige Serie zu den verschiedenen Gefahren in Wald und Flur. Den Auftakt machen die etwas unbekannteren aber stellenweise doch sehr verbreiteten Prozessionsspinner.
Prozessionsspinner: Gefährliche Raupen
Der Frühsommer ist die Zeit der Raupen des Prozessionsspinners. Im Bundesgebiet wurden die Eichen liebenden Eichenprozessionsspinner und die Kiefern befallenden Kiefernprozessionsspinner gemeldet. Sie treten in Massen auf und sitzen gerne gesellig am Stamm. Gerade in wärmeren Gebieten, in Waldrandlagen, lichten Beständen, wie Ortsbegrünungen, oder gut besonnten Einzelbäumen, wie z. B. auch an Sportplätzen oder Schwimmbädern, kommen die Prozessionsspinner vor. Im schattigen Wald tritt er dagegen eher selten in Erscheinung.
Raupenhaare verursachen heftige Hautreaktionen bis zum Schock
Während der eher unscheinbare graubraune Nachtfalter an sich harmlos ist, tragen seine Larven Gift- oder Brennhaare, die auf der Haut und an den Schleimhäuten der Menschen schwere allergische Reaktionen (Quaddeln, Hautentzündung und Knötchen, die an Insektenstiche erinnern) bis hin zum Schock auslösen können.
Unmittelbar nach dem Kontakt mit den Brennhaaren entwickelt sich ein unerträglicher Juckreiz, dem ein Hautausschlag folgt. Dabei muss man mit den Raupen selbst gar nicht in Kontakt kommen: Denn bei Beunruhigung der Raupen brechen die innen hohlen Haare ab und werden vor allem bei trocken-warmem Wetter durch Luftströmungen bis zu 200m weit vertragen. Die mit Widerhaken versehenen Raupenhaare enthalten das Protein Thaumetopein, das auch noch nach einem Jahr zu Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems führen kann.

Wie Sie vorbeugen können
Sollte ein Waldgebiet stark befallen sein, empfiehlt es sich, dieses während Raupen- und Puppenperiode von April bis Juli zu meiden. Informationen hierzu erhalten Sie bei Ihrem Forstamt.
Über das Raupenstadium hinaus geht von den in den Gespinstnestern vorliegenden, mit Gifthaaren versetzten Häutungsresten der Raupen eine Gefahr aus.
Raupen und Gespinste an Eichen sollten auf keinen Fall angefasst werden. Die befallenen Bäume weisen abgefressene Blätter und weiß-gräuliche Gespinste auf.
Weisen Sie Ihre Kinder auf die Gefahr der possierlichen haarigen Raupen hin und lassen Sie sie in Eichenwäldern nicht durchs Unterholz streifen oder auf Eichenbäume klettern.
Sofortmaßnahme nach Kontakt mit Raupenhaaren
Wechseln Sie die Kleider, duschen Sie und waschen Sie sich auch die Haare. Die getragene Kleidung gehört in die Waschmaschine. Bei Ausschlag versuchen Sie, nicht zu kratzen, damit die Haare nicht noch tiefer in die Haut gelangen.
Suchen Sie bei Hautausschlag, Atemnot oder anderen allergischen Symptomen einen Facharzt auf. Die Haut- und Schleimhauterscheinungen werden i. d. R. mit Kortisonpräparaten behandelt. Gegen den Juckreiz helfen Antihistaminika. Bei Asthma sind allerdings Kortisonsprays und Bronchien erweiternde Sprays erforderlich.

Quelle: http://www.vitanet.de/fitness-gesun...essionsspinner/

Hier noch ein Video zum Thema:
https://www.wdr.de/mediathek/html/r...E953.mediathek1
__________________
Liebe Grüße
Gaby

Gaby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29. June 2008, 19:34   #2
Rena
Administrator
 
Benutzerbild von Rena
 
Registrierungsdatum: 7. January 2006
Beiträge: 13.747
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Standard AW: Die Eichen-Prozessionsspinner

liebe gaby

habs erst jetzt entdeckt...das ist ja ein ding.....werden das dann schmetterlinge....kenne die art nicht.
__________________
Herzlichst Rena



http://www.youtube.com/watch?v=e3vdwZRWAx0




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