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4 Benutzer haben dieses Thema gelesen: Gudi (26. February 2010 07:49), käferchen (11. February 2010 23:20), Scruffy (9. February 2010 06:50), Wauzi (11. February 2010 11:16)

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Alt 9. February 2010, 06:50   #1
Wauzi
Moderator
 
Benutzerbild von Wauzi
 
Registrierungsdatum: 11. March 2005
Beiträge: 3.725
Standard Was tut der Winter unseren Tieren an?

Sie suchen verzweifelt nach Nahrung, andere frieren im Eis fest. Und viele verlieren den Kampf gegen bittere Kälte und Frost ...
DER ENDLOS-WINTER BRINGT UNSERE TIERE IN NOT!

Bei Temperaturen zwischen – 8 und – 2 Grad Celsius bleibt es im Süden, Norden und Osten bitterkalt. In einigen Kreisen (Schleswig-Flensburg, Havelland) wurde sogar eine „Notzeit für Wildtiere“ ausgerufen. Torsten Reinwald (38), Sprecher des Deutschen Jagdschutzverbandes: „Sie wird verhängt, wenn die Tiere allein nicht mehr genug Nahrung finden.“ Wichtig: Nur Förster und Jäger dürfen füttern! BILD erklärt, was der Winter unseren Tieren antut – und wie sie versuchen, die Kälte zu überleben.

Rehe & Hirsche senken Herzschlag

Dem Nahrungsmangel begegnen Rehe und Hirsche mit Energiespartricks. Sie senken Temperatur und Herzschlag, stehen starr im Wald. Aber: Werden sie aufgescheucht, verbrauchen sie viel Energie für die Flucht. Folge: Tiere verenden, weil sie den Energieverlust nicht ausgleichen können. Experte Reinwald rät: „Unbedingt auf den Wegen bleiben, den Hund an der Leine halten!“

Füchse flüchten in die Stadt
Wildschweine und Füchse kommen besser zurecht. Sie fressen auch Aas, das es durch die Kälteopfer reichlich gibt. Beide Arten flüchten zudem in die Städte, fressen zum Beispiel aus Mülltonnen. Aber es gilt absolutes Fütterungsverbot! Reinwald: „Wenn die Tiere sich an eine Futterquelle gewöhnt haben, wird man sie nicht mehr los.“

Fast alle Eisvögel sterben

Die Verluste bei den Fisch fressenden Vogelarten sind schon jetzt gravierend. Biologe Bernd Koop (45): „Es wurden schon viele tote Tiere gefunden. Bei den Eisvögeln rechnen wir mit Verlusten bis 90 Prozent.“ Grund: Die zarten Tiere holen sich ihre Nahrung aus fließenden Gewässern. Frieren diese zu, verhungern sie innerhalb von zwei Tagen. Auch vielen Eulen und Greifvögeln droht der Hungertod. Koop: „Schleiereulen sind reine Mäusefresser, haben fast keine Fettreserven. Die Mäuse bleiben aber unter dem Schnee und damit unsichtbar für die Vögel.“

Fische ersticken unter Eis

Auf den gefrorenen Gewässern können Schwäne und Enten festfrieren! Dramatisch: Wegen der Schneedecke wird auch unter Wasser der Sauerstoff knapp: Allein im Berliner Lietzensee verendeten in diesem Winter mehr als 300 Fische. Ins Eis gehackte Luftlöcher können helfen.

Streusalz reizt Hundepfoten

Auch unseren Haustieren setzt die Kälte zu. Bei Hunden können die empfindlichen Pfoten durch Eis, Splitt und Streusalz aufreißen. Hier helfen Vaseline oder Hundeschuhe. Wichtig: Hunde sollten keinen Schnee fressen. Durch Kälte und Schmutz können sie Magen- und Darmprobleme bekommen. Katzen sollten bei Minustemperaturen die Nacht im Haus verbringen. Auch tagsüber brauchen sie die Chance, ins Warme zu kommen.
http://www.bild.de/BILD/news/2010/0...-tieren-an.html
__________________


©.

http://www.youtube.com/watch?v=e3vdwZRWAx0

"Mit einem kurzen Schweifwedeln, kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken,als ein Mensch mit stundenlangem Gerede ".........
(Louis Armstrong 1901-1971)
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